Software Quality Breakfast: Verträge und Spezifikation in agilen Projekten

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Bei diesem Breakfast-Termin referieren drei renommierte Speaker über agile Projekte. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt!

Da uns die Sicherheit unserer TeilnehmerInnen, Speaker und MitarbeiterInnen am Herzen liegt wird das Event natürlich konform zu den aktuell geltenden Covid-Regeln* abgehalten. Wenn eine Abhaltung aufgrund der Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung von Covid-19 nicht möglich ist, wird das Event als Webinar abgehalten.

Wolfgang Fiala

“Vertragsgestaltung bei Agilen Projekten”

Bei Anwendung des Wasserfallmodells stellt das Pflichtenheft das Referenzdokument dar – es ist daher „relativ einfach“ zu überprüfen, ob eine Software die definierte Funktionalität erfüllt oder nicht. Als Vertragstyp bietet sich der übliche Werkvertrag an.

Bei agilen Vorgehensmodellen fehlt das Pflichtenheft. Der im Werkvertrag geschuldete Erfolg muss daher auf andere Art definiert und bewiesen werden. Voraussetzung dafür ist ein tiefgreifendes Vertrauensverhältnis, welches in einem Agile-Festpreis-Vertrag zum Ausdruck kommt.

Zum Projektstart existiert zwar eine möglichst vollständige, aber noch nicht
detaillierte Beschreibung des Vertragsgegenstandes. Das macht es für den Anbieter schwer, eine realistische Kostenschätzung zu erstellen.

Man benötigt daher einen Vertragsrahmen, in dem man sich auf Budget und
Termine einigt und ein strukturiertes Vorgehen vereinbart. Mit diesem
Vorgehen wird der „Scope“, also die inhaltliche Arbeit, innerhalb eines vereinbarten Rahmens dazugehöriger Prozesse definiert und gesteuert.

Auf diese und weitere Fragen wird in diesem Impulsvortrag eingegangen. Teilnehmer sollen verstehen, warum ein Agiler Festpreisvertrag wichtig ist (Fokus auf Business Value), und wie sich dieser positiv auf die Planung auswirkt.

Herbert Mühlburger

“Schätzen und Planen in agilen Projekten”

Schätzen und Planen ist auch bei agilen Software Entwicklungsprojekten wichtig. Oft werden jedoch Kernelemente dieser Schätzmethoden falsch verstanden.

  • Was sind diese Kernelemente und warum funktionieren agile Schätzmethoden (Planning Poker, Magic Estimation, …)?
  • Was sind ihre Vor- und Nachteile für Projektbeteiligte?
  • Wie können diese für die Projektplanung genutzt werden?
  • Warum schätzt man nicht die Dauer, sondern die Größe von User Stories?

Auf diese und weitere Fragen wird in diesem Impulsvortrag eingegangen. Teilnehmer sollen verstehen, warum agile Schätzmethoden wichtig sind, und wie diese sich positiv auf die Planung auswirken.

Johannes Bergsmann

“Agiles Requirements Engineering als Grundlage für die Agile Projektbwicklung”

In der agilen Praxis wird Requirements Engineering (RE) vielfach noch auf das Erstellen und Verwalten von User Stories reduziert. RE ist jedoch auch in agilen Projekten umfassender zu sehen, da dies das Fundament des gesamten Projekts ist. Der Vortrag zeigt den Teilnehmern auf pragmatische Art die Wichtigkeit des Requirements-Engineering im agilen Umfeld und erläutert die Grundprinzipien des RE in agilen SW-Projekten, damit RE in agile Projekten auch agil bleibt und nachhaltiger Wert geschaffen wird. Die verschiedenen Aspekte und Techniken im agilen Requirements-Engineering und deren Anwendung werden besprochen und es werden Tipps & Tricks für das agile RE gegeben.

*Teilnahme mit negativem Covid-Test (max. 48h alt), ärztliche Bestätigung/Attest über Antikörper oder für geimpfte Personen.

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